Sie sind hier: Komposttonne - Wofür ist Kompost im Garten gut?

Fertiger Kompost bzw. Komposterde kann in beliebiger Menge zu allen Pflanzen im Garten gegeben werden. Rohkompost ist hervorragend gegen Bodenverdichtung, da es hier zu starker Regenwurmtätigkeit kommt. Neben dem überall anzutreffenden Mistwurm Eisenia foetida entwickelt sich sehr gerne auch der große Regenwurm Lumbricus terrestris, der sich wesentlich langsamer vermehrt, in tieferen Bodenschichten lebt, die er intensiv durchwühlt. Seine meterlangen Röhren leiten hervorragend Stauwasserab, fördern den Luftaustausch auch in der Tiefe, locken Bodenorganismen auch in diese Tiefen und beteiligt sich so sehr an der Beseitigung von Bodenverdichtung.

Alte Apfelbäume und alte Hecken z.B. aus Liguster, Rhododendron, Jasmin, Flieder, Haselnuß, Rotdorn, Weißdorn, Schlehe, Berberitzen, Lebensbaum, Buche etc. mögen sehr gerne bis zu 5 cm dicke Schichten von Komposterde direkt an die Stämme.

Clematis, Geißblatt, Goldregen, Efeu, Rosen und Bodendecker wie Dickmännchen und Immergrün sind für breitwürfig verteilten Kompost sehr dankbar.

Rasenflächen und Blumenwiesen sind für die Bodenanreicherung mithilfe von Kompost nicht geeignet. Nur im Herbst kann ene sehr dünne Schicht Komposterde auf den Rasen gestreut werden.

Komposterde ist nicht geeignet, um direkt darin etwas zu sähen. Erst Pflanzen mit ersten Wurzeln, die groß genug sind, um in einen Topf gepflanzt zu werden (Pikieren = Vereinzeln) können mit Kompost gedüngt werden.

Gemüsebeete erhalten den Kompost im Frühjahr, wenn die jungen Gemüsepflanzen zu wachsen beginnen.

Kompost wird niemals untergegraben, sondern immer nur eingeharkt!

 

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