Sie sind hier: Komposttonne - Kompostierung Schritt für Schritt

Unabhängig davon, ob man seinen Kompost nun im Komposter, per Komposthaufen oder auf eine andere Kompostierungsform herstellen möchte, sind folgende Fakten und Dinge unbedingt und immer zu beachten:

Das Kompostmaterial muß für die sauerstoffliebenden Kleintiere wie Regenwürmer, Asseln, Springschwänze und verschiedenste Mirkroorganismen richtig bereitet werden, damit eine bestmögliche Rote möglich ist. Lebenswichtig sind Wasser bzw. Feuchtigkeit, Luft bzw. Sauerstoff, Wärme und Nährstoffe (letzteres bekommen sie über das Kompostmaterial).

Bei zu geringer Feuchtgkeit gehen Mikroorganismen in eine Art Ruhestand, die Verrottung stockt. Zuviel Feuchtigkeit behindert dagegen die luftliebenden Kleinlebewesen. Die Durchlüftung ist dann gefährdet, der Kompost kühlt aus und es kommt zur unerwünschten Fäulnis. Insbesondere bei einem neu angesetzten Komposthaufen oder bei einem noch nicht vollen Komposter sollte dieser die erste Zeit abgedeckt sein, insbesondere bei tagelangem Regen. Bei längerer Trockenheit muß entsprechend angefeuchtet werden.
Bei ungenügender Luftzufuhr an das Kompostmaterial wie in dichtgeschlossenen Kompostbehältern, betonierten Abfallgruben, zu dichten Aufschüttungen oder bei Staunässe treten Fäulnis liebende Kleinlebewesen auf mit all ihren schädlichen Begleiterscheinungen und unangenehmen Gerüchen.

Der Kompost darf außerdem nicht auf Steinen oder Pflaster gestellt werden, sondern muß auf erdigem Boden stehen, damit die Kleintiere und Organismen den Kompost überhaupt von unten her erreichen können. Auch wird so Staunässe vermieden, da überzählige Feuchte nach unten abfließen kann.

nächste Schritte : Schichtung - Zerkleinerung - Vermischung - Zusätze

 

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