Sie sind hier: Komposttonne - Kompostierung: Was ist das?

Während bei der Flächenkompostierung das Material untergearbeitet wird, bleibt es beim Mulchen wie eine Decke über der obersten Erdschichtliegen, was auch einem Schutz dieser Bodenschicht gleichkommt.

Sehr holzige Abfälle z.B. von Stauden müssen gut zerkleinert werden, damit bei einer Bedeckung von ca. 3 bis 5 Zentimeter keine Wärmeentwicklung wie in einem Komposter oder Komposthaufen entsteht und die Verrottung darum langsamer vor sich geht. Es ist darum wichtig, den Kleinlebewesen und Regenwürmern möglichst kleine Stücke zu liefern, um die Umwandlung in Kompostmaterial nicht zu bremsen.

Durch eine ständige Bodenabdeckung - wie in einem Wald - wird der Boden vor Auswaschungen und Erosion bei starkem Regen, vor Wind und Austrocknung geschützt. Der Boden bleibt kühl und feucht.

Auf Gemüsebeeten eignet sich das Mulchen ganz besonders. Während Tomaten und Gurken warme Böden lieben und der Mulch hier kontraproduktiv wäre, lieben z.B. Salat, Möhren und Kohl feuchte und kühle Böden und gedeihen bei Mulch besonders gut.
Nach der Pflanzung wird der Boden zwischen den Gemüsereihen gemulcht, was nicht nur düngt, sondern auch Unkraut bzw. Wildkräuter unterbindet.

Auch im Ziergarten ist das Mulchen als Kompostdecke unter immergrünen Büschen, Ziersträuchern und Staudenbeeten eine simple und empfehlenswerte Düngung.

Stickstoffarmes Mulchmaterial wie Stroh sollte mit stickstoffhaltigem Dünger wie Rizinus, Hornmehl oder Guano in einer Menge von ca. 60 Gramm je m² unterstützt werden.

Mulch aus Nadelhölzern bzw. Nadelholzrinde von Fichte, Tanne, Kiefer etc. ist vorsichtig zu verwenden. Sie enthält Säure, die viele Pflanzen nicht vertragen. Sie ist nur dort gut, wo gezielt Unkraut und Wildkräuter unterdrückt werden sollen.

 

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