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Wer viele Laubbäume im Garten hat, braucht das Laub nicht teuer in Plastiksäcken über die Müllabfuhr entsorgen lassen, sondern kann eine Laubkompostierung durchführen. Die Laubhaufen sollten nicht breiter als ca. 2 Meter sein, die Höhe wird dann kaum mehr als 1,5 Meter erreichen. Man sollte stickstoffhaltige Zusätze hinzugeben, da Laub sehr wenig davon enthält. Dies können dünne Schichten oder Beimischungen von Rasenschnitt, Rizinusschrot oder Hornspänen sein oder auch im Handel erhältliche Stickstoffpräparate.

Diese Laubmieten werden im Herbst auf den Seiten dünn mit Gartenerde bedeckt bzw. angeworfen, damit Wind das Laub nicht fortwehen kann. Im Idealfall hat schon nach 5 Tagen der Laubhaufen ca. 50°C erreicht. In den folgenden drei bis vier Wochen sinkt die Temperatur auf etwa 25°C ab. Die Miete schrumpft dabei zusammen, weil die Kohlenstoff-Masse als Kohlendioxid in die Luft entweicht.

Nach diesen ca. vier Wochen wird die Laubmiete wieder neu aufgeschichtet, sie steht danach wieder kompakt da. In den nächsten Tagen werden wieder Temperaturen von 30°C bis 35°C zu messen sein, im Frühjahr (März) sind es wohl noch immer ca. 15°C. Zum Frühjahrsbeginn sollte der Verrottungsprozess abgeschlossen sein, man kann die Miete abbauen, d.h. den entstandenen Kompost im Garten verteilen.

 

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