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Die Gründüngung ist die Einsaat von Pflanzen, die einzig den Sinn hat, zur Humusbildung und Nährstoffanreicherung auf dem bzw. im Boden beizutragen. Sie wird dort angewendet, wo Boden brach liegt, d.h. lange Zeit gärtnerisch oder landwirtschaftlich nicht genutzt wurde, oder um eine tiefgründige Lockerung und bessere Stickstoffversorgung zu erreichen.

Die Pflanzen werden kurz vor der Blüte abgemäht, ihreWurzeln im Boden belassen, um zusätzlich den Boden in den tieferen Bereichen mit Humus durch Verrottung dieser Wurzeln anzureichern. Die abgemähten Pflanzenteile werden durch leichtes Umgraben entweder in den Oberboden eingearbeitet oder sie bleiben als Mulchmaterial einfach liegen.

Besonders gut geeignete Pflanzen für die Gründüngung sind Leguminosen, die stickstoffreiche Knöllchen an ihren Wurzeln bilden.Sterben diese Wurzeln ab, wird der Stickstoff als Pflanzennahrung frei. Zu den Leguminosen gehören Lupinen, Erbsen, Gartenbohnen und Klee. Auch geeignet sind Kruziferen wie Senf oder Ölrettich, sie wachsen auch auf den ärmsten Böden bzw. Standorten. (Achtung: Senf nicht dort aussähen, wo zukünftig Kohl wachsen soll!)
Beide Pflanzensorten bringen viel Grünmasse hervor und wachsen sehr schnell. Durch das schnelle Heranwachsen wird außerdem das Wachstum von Unkraut und Wildkräutern unterbunden.

 

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